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TSG Pfeddersheim verdammt früh am Ball

Schon um 18.15 Uhr sind heute die Fußballer von der TSG Pfeddersheim am Ball. Der Oberligist gastiert beim prächtig gestarteten FV Diefflen. Die Saarländer bevorzugen das Spiel auf Naturrasen, verfügen aber selbst nur über ein Kunststoffgeläuf. Deshalb weichen sie gerne ins benachbarte Dillingen aus. Der Nachteil an diesem Stadion wiederum: Es gibt kein Flutlicht. Damit das Spiel nicht in Gefahr gerät, abgebrochen zu werden, wird früh angepfiffen.

Für die Pfeddersheimer birgt das Schwierigkeiten. Teilweise müssen sich die Spieler frei nehmen, um für die 160-Kilometer-Busreise pünktlich am Treffpunkt zu sein. Andere kommen mit dem Auto nach, schildert Norbert Hess, der Trainer. Er geht davon aus, dass die Ausnahmesituation gut bewältigt wird.

Für die Pfeddersheimer war es ein Gebot der Fairness, dem Wunsch der Diefflener nach der Verlegung des Spielortes und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten nachzukommen. „Andernfalls hätten sie es auch ablehnen können“, erläutert Hans-Bernd Hemmler, der langjährige Staffelleiter der Oberliga gegenüber der WZ.

Verzichten muss Hess beim offensivstarken Zweiten, bei RW Koblenz gewann er zuletzt 5:2, auf Kevin Gotel, der nach seiner Ampelkarte bei der Heimniederlage gegen Mechtersheim ein Spiel gesperrt ist. Außerdem fehlen wieder die beiden Sechser. Tobias Klotz laboriert an einem Muskelfaserriss, Yannick Krist passt aus persönlichen Gründen.

Wegen der beiden Ausfälle schwamm die TSG in der ersten Hälfte gegen Mechtersheim. Hess: „Darüber haben wir im Training gesprochen und hoffen nun, in Diefflen stabiler zu stehen“, so der Coach.

Die Pfeddersheimer, die an die gute Leistung der zweiten Hälfte gegen Mechtersheim anknüpfen wollen, laufen in Dillingen mit einer sehr jungen Mannschaft auf. Der Gegner muss indes zwei kurzfristige Abgänge kompensieren. Mit dem torgefährlichen Philipp Mandla und Feka Lukas haben zwei Stammspieler den Verein unter der Woche verlassen.

TSG Pfeddersheim verdammt früh am Ball (Wormser Zeitung, 31.08.2016)