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Neulich ..., im Gespräch mit der 14, Matthias Tillschneider ...,

in dieser Saison dreimal Torschütze für die TSG, erscheint er frischgeduscht nach dem Training im Vereinsheim. Er macht, wie immer, einen sehr positiven Eindruck und freut sich auf das Gespräch. Der am 02.09.91 in Worms geborene Mittelfeldspieler, kam mit 3 Jahren zum SV Horchheim und wechselte nach 15 Jahren zum 1. FC Kaiserslautern Amateure. Nach einem Jahr kam er dann 2011 zur TSG. Wenn man ihm gegenüber sitzt, kann man verstehen, dass er vor kurzem als Model im Nibelungenkurier zu bewundern war.

Er spielt auch gerne Klavier - seine Lieblingsstücke sind die Klaviersonate Nr. 11 von Wolfgang Amadeus Mozart, hieraus der Türkische Marsch, und Pour Elise - für Elise ist eine Komposition von Ludwig van Beethoven aus dem Jahre 1810 .

Matthias wohnt in Horchheim und ist seit 3 1/2 Jahren mit seiner Freundin, die aus Neuhausen stammt, zusammen. Er hat noch einen ein Jahr älteren Bruder, der in Horchheim spielt. Der Student der FH Ludwigshafen, der sein Pflichtpraktikum beim EWR absolvierte, strebt noch ein Studium an der Dualen Hochschule im Bereich BWL an, um seinen Bachelor und evtl. danach seinen Master zu absolvieren. Wohin beruflich die Reise gehen soll, steht noch in den Sternen.

Typisch für den bodenständigen und auf dem Teppich gebliebenen Spieler ist sein Lieblingsessen: Schnitzel mit Pommes, am liebsten in der Schänke - aber auch der Flammkuchen sei nicht zu verachten.

Viele wollten wissen, was denn momentan den Erfolg des Teams ausmache. "Wir kooperieren ganz eng miteinander, auch mit dem Umfeld. Es ist eine Wohlfühlatmosphäre da, in der es Spaß macht, Fußball zu spielen. Jeder kommt mit jedem gut aus und ... wir bauen uns gegenseitig auf! Und es macht Freude zusammen wegzugehen!"

Das Ganze kommt bei Matthias sehr authentisch rüber. Ehrlich sagt er, dass er und seine Mitspieler es genießen, sich einen Namen erarbeitet zu haben. "Man wird bemerkt und viele erkennen, dass wir uns weiterentwickelt haben."

Matthias überlegt nicht lange, wenn ich ihn frage, was er am liebsten neben dem Fußball macht: "Ich bin ein Familienmensch, gehe gern spazieren." Seine Mutter ist Lehrerin in Rheinzabern, Vater starb vor 2 Jahren leider viel zu früh.

"Ihr habt noch sechs Spiele, wie ist Dein Tipp?"

"Keine Niederlage mehr und 16 Punkte!"

Mich haut es fast vom Kneipenstuhl.

"Ist das Dein Ernst - soll ich es so schreiben?"

"Na klar - das Team ist sich sicher, dass wir was reißen können!"

Seinem Trainer stellt er nur Bestnoten aus. "Norbert kümmert sich und spricht mit uns!" Steffen Litzel bezeichnet er als den ruhenden Pol im Trainergespann und schätzt vor allem seine Art, die ihn zum Vorbild macht.

Sein Lebensmotto hat er mir auch verraten: Den Tag mit einem Lächeln beginnen und mit einem Lächeln beenden!

"Ich brauch Dich nach einem Tipp für Samstag gegen Wiesbach nicht fragen?"

"Nö! Sieg!" antwortet er fast trotzig.

Wir setzen uns nur kurz an den Stammtisch und lassen den Abend ruhig ausklingen. Ich kriege die von M.T. genannten 16 Punkte nicht aus dem Kopf. Sollte das zutreffen, fliegt in Pedderschem die Kuh.

Mal gespannt, wie die landet...

Uwe Gettkandt