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Mit Padilla möchte TSG Pfeddersheim die Jugendarbeit stärken

Der Aufstieg der ersten Mannschaft in die Fußball-Oberliga ist geschafft, jetzt wollen sich die Verantwortlichen bei der TSG Pfeddersheim verstärkt dem Aufbau einer vorzeigbaren Jugendabteilung widmen. Erster Schritt: Mit Daniel Padilla wurde für die nächste Saison ein neuer Trainer für die A-Jugend gewonnen. Und der Bruder des ehemaligen Junioren-Nationalspielers Manuel Padilla soll auch die Strukturen bei der Jugend auf Vordermann bringen.

Aktuell ist die Not im Nachwuchsbereich groß. Zwar spielen die A-Junioren in der Landesliga im oberen Drittel. Die hilflose B-Jugend wurde bei null Punkten und 10:108 Toren jetzt aber vom Spielbetrieb der Landesliga abgemeldet. Bei den C-Junioren sind die TSGler in dieser Saison gar nicht vertreten. Zu wenig für einen Verein, der sich mit der ersten Mannschaft in der Oberliga etablieren möchte. „Unser Ziel muss es sein, Spieler aus der eigenen Jugend an die erste Mannschaft heranzuführen“, sagt Markus Kerth, der sich als „Vize“ im TSG-Vorstand der Nachwuchsarbeit verschrieben hat. Er formuliert ehrgeizige Ziele: „Wir möchten mit der A-Jugend in den nächsten Jahren in die Verbandsliga.“ Auch sollen alle Altersstufen wieder besetzt – und durch geschultes Personal betreut werden. Kerth selbst trainiert im E-Jugendbereich und hat sich mit einigen Mitstreitern zum Lehrgang in Edenkoben angemeldet. „Wir müssen den Trainern eine qualifizierte Ausbildung ermöglichen“, sagt er – und weiß etwa den Förderverein zur Unterstützung an seiner Seite. Die Federführung soll Daniel Padilla übernehmen. Der 38-Jährige trainiert momentan noch mit seinem Bruder die A 2-Junioren von Wormatia Worms und bringt unter anderem das Know-how von zahlreichen Lehrgängen bei VfR-Kooperationsparter Mainz 05 mit. Bei der TSG soll er Jugendleiter Mario Huy unterstützen: „Er wird sich um den sportlichen Bereich kümmern und auch mal die Trainingsarbeit aller Altersklassen näher anschauen.“

Allerdings weiß der TSG-Vize auch, dass es damit allein noch nicht getan ist. „Wir brauchen einen Kunstrasen“, sagt er. Mit einem Hartplatz seien Talente nicht zu locken. Aktuell inspizieren die TSGler den Unterbau des Nebenplatzes. Kerth: „Dann können wir ausrechnen, was ein Kunstrasen kostet...“

Mit Padilla möchte TSG Pfeddersheim die Jugendarbeit stärken (Wormser Zeitung, 02.03.2013)