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Nach 0:3 noch gewonnen!

TSG Pfeddersheim profitiert beim 4:3 über Idar-Oberstein von zwei Platzverweisen

Autor: Carsten Dietel

Bilderserie von Claus-Walter Dinger

Am Ende rieben sich nicht wenige Zuschauer die Augen. Die den Pfeddersheimern zugeneigten Anhänger vor Verwunderung, die Fans des SC Idar-Oberstein dagegen wischten sich die ein oder andere Träne von der Backe. Für den Gast hätte die Partie, die die TSG Pfeddersheim schließlich 4:3 (0:3) für sich entscheiden konnte, ein Bigpoint m Abstiegskampf sein können, ja müssen. Doch am Ende stand das Team des ehemaligen Pfeddersheimer Angreifers Uwe Hartenberger mit leeren Händen da. Selbstverschuldet!

Es waren zwei Schlüsselszenen, die die Partie in der ersten Halbzeit prägten. Und bei beiden war der TSG-Kapitän Mathias Tillschneider involviert. Zunächst nach wenigen Sekunden, als er einen Pass auf Benjamin Himmel nicht präzise genug spielte und damit das 0:1 durch Florian Zimmer nach gerade einmal 25 Sekunden einleitete. Und die zweite entscheidende Szene hatte Tillschneider, als er in der 39. Minute Felix Ruppenthal bei einem Pressschlag von den Beinen holte und der sich am Boden wälzte. „Da musste ich ihn mal ordentlich durchschütteln“ beschreibt Tillschneider die anschließende Szene, an der er hart an der Grenze zum Platzverweis stand. Schiedsrichter Vincent Hardt beließ es bei ihm bei einer Gelben Karte, hatte aber gesehen, dass bei der anschließenden Rudelbildung Andre Thom Himmel eine Backpfeiffe verpasste. Glatt Rot für den Idar-Kapitän war die Folge. 

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