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Die TSG Pfeddersheim gewinnt in Koblenz und bleibt in der Oberliga

Von Carsten Schröder

KOBLENZ:

Die erste Reaktion mit etwas Abstand? „Wir sind gerettet.“ Mehr Worte mochte Norbert Hess gar nicht verwenden, um seine Gefühle nach dem 3:2 (2:1)-Sieg bei Rot-Weiß Koblenz zum Ausdruck zu bringen. Die TSG Pfeddersheim bleibt in der Fußball-Oberliga. Nach noch mal 90 packenden Minuten am Deutschen Eck fiel die Anspannung ab nach Wochen voller Dramatik, Sorgen und Frust. Schiere Freude oder auch ein paar Tränen der Erleichterung brachen sich Bahn. Die TSGler im Taumel zwischen Jubel und Erlösung.

Mittendrin einer, den Hess nachher zuallererst hervorheben mochte: Steffen Litzel. Schon im Winter hatte der Co-Trainer seinen Abschied zum Saisonende verkündet. Den Wechsel zum FV Dudenhofen. Genau jener FV Dudenhofen, der den TSGlern im Saisonfinale im Nacken saß, die Pfeddersheimer zwischenzeitlich sogar überflügelt hatte – und jetzt doch auf Platz 14 absteigt. „Was das für ein Hin und Her war“, gab Norbert Hess jetzt, da die Sache durch ist, einen Einblick ins Innenleben der Mannschaft. Unruhe hatte sich zwischenzeitlich breit gemacht, bis Litzel selbst die Mannschaft in der entscheidenden Phase in einen Tunnel lotste. „Was er in den letzten vier Wochen für die Mannschaft und auch intern geleistet hat, ist nicht alltäglich“, strich der TSG-Trainer heraus. Oberliga vielleicht kommende Saison auch in Dudenhofen? Litzel habe alle Pläne zurückgestellt. Hess: „Er hat sich den Arsch aufgerissen.“

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